Friedrichskoog- wo das Meer das grüne Land küsst

Bekannt als die grüne Halbinsel im Norden erstreckt sich Friedrichskoog durch das weite platte Land der Marschenlandschaft.

Die Gemeinde besteht aus zwei Ortsteilen Friedrichskoog und Friedrichskoog-Spitze, die durch die Koogstraße miteinander verbunden sind. Friedrichskoog-Spitze ist als Nordseeheilbad anerkannt und beheimatet auch die örtliche Kurklinik.  Den Gästen wird ein umfangreiches Wellness- und Therapieprogramm geboten.

Frische, Bewegung, Erleben und Genießen, das alles macht Friedrichskoog aus.

Die jungen Besucher erwartet in Friedrichskoog die trubelige Seehundstation, die zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis ist. Dort können die Seehunde  Lilli, Nemi und Co. können aus nächster Nähe bestaunt werden.

Genießen Sie Ihren Nordsee-Urlaub mit Ruhe und Erholung an dem Ort, wo das Meer das grüne Land küsst.

Schließung des Hafens - Einsames Dock und Werft

Friedrichskoog ist ursprünglich durch Landwirtschaft und seit dem 20. Jahrhundert durch die Fischerei geprägt. 

Daher traf es die Bewohner und Liebhaber der Anlandestelle schwer, als der Betrieb des Hafens 2015 eingestellt wurde. Über 160 Jahre war der Hafen Bestandteil der Gemeinde. Grund für die Schließung waren die hohen Unterhaltungskosten. Durch die starke Versandung musste der Tidehafen jährlich intensiv ausgebaggert werden, was zu immensen Kosten führte.

Auch die Anlandung von Krabbenkuttern ging stark zurück. Der Hafen war in der Folge nicht mehr wirtschaftlich rentabel und musste geschlossen werden. Für die ansässigen Krabbenfischer und Einwohner ein herber Verlust beklagen viele noch die Schließung des Hafens und der lokalen Werft. Die gefischten Nordseegarnelen werden nun in Büsum angelandet.

Erlebnishafen

Bis dahin bleibt Friedrichskoog durch die Nähe zum Wattenmeer, die ausgedehnten Salzwiesen und durch die nahegelegene Vogelschutzinsel Trischen ein attraktiver Urlaubsort. Zahlreiche maritime Lokale runden das Urlaubserlebnis ab. 

Trischendamm

Das Küstenschutzbauwerk Trischendamm wurde in den Jahren 1934/1936 in mühevoller Handarbeit erbaut und dient als Schutzwall gegen die heranströmende Nordsee. Der Damm selbst ist gut 2,2 Kilometer lang und führt auf einem schmalen befestigten Weg mitten in die Nordsee. Was ihn für uns so besonders macht ist, dass er nicht nur einfach in die Nordsee geleitet wird, sondern den Besucher durch die herrlichen Salzwiesen entlangführt.